NOCHNICHTMEHRDAZWISCHEN

STADT: Berlin
ORT: Mastul e.V., Liebenwalder Str. 33, 13347 Berlin
TURNUS: vier Mal pro Jahr
SEIT: 2018

nochnichtmehrdazwischen ist eine Lesereihe, die mit Blick auf die Strukturen des Literaturbetriebs aufregende Texte, Bücher, Autor*innen, Literat*innen und Künstler*innen vorstellt.
Sie wird veranstaltet vom Kollektiv IrrAbUm, das sich im Sommer 2017 gegründet hat.
2018 wurde in vier Veranstaltungen Literatur vorgestellt, die in bestimmter Form – sei es in sprachlicher, interdisziplinärer, inhaltlicher Weise oder auch über ihren Publikationsweg – einen oder mehrere Umwege geht.
2019 wird sich unterschiedlichen (literarischen) Orten und deren Ver- und Bearbeitungen gewidmet.

REDAKTION: Insa Hansen-Goos, Sara Trapp, Lisa Raunitschka, Theresa Meschede

WEBSEITE: www.nochnichtmehrdazwischen.com
KONTAKT: kollektiv.umwege[at]gmail.com
SOCIAL MEDIA: www.facebook.com/nochnichtmehrdazwischen

Related upcoming events

  • 23-10-2019 20:00 - 23-10-2019 23:00

    nochnichtmehrdazwischen #8. Literarische Verortungen - Insel.
    Mit Lennardt Loß und Inga Meincke

    Inseln sind Sehnsuchtsorte, sie können Schutz bieten und beheimaten zugleich die Sonderlinge und Ausgestoßenen, Exilant*innen und Schiffbrüchige. Sie gelten als Ort der Einsamkeit, der Abgeschiedenheit. Inseln sind Orte, auf die Wünsche und Ängste projiziert werden - Paradies oder Verdammnis?
    Inga Meincke ist Übersetzerin aus dem Dänischen und dem Faröischen. Sie hat unter anderem den Roman „Tanz auf den Klippen“ von Sólrún Michelsen aus dem Faröischen ins Deutsche übersetzt. Der Roman erzählt von zwei Mädchen, die sich auf einer abgelegenen Insel in einer archaisch anmutenden Gesellschaft sehr unterschiedlich entwickeln. Was für eine Rolle spielt der Ort der Insel für die Entwicklung der beiden Frauen? Und fühlt man sich als Übersetzerin aus einer vergleichsweise „kleinen“ Sprache eigentlich auch manchmal wie auf seiner eigenen, einsamen Insel?
    Auch Lennardt Loß' Debütroman „Und andere Formen menschlichen Versagens“ spielt auf einer einsamen Insel. Nach einem Flugzeugabsturz rettet sich die Protagonistin Marina Palm auf ein verlassenes Eiland. Allerhand skurile Gestalten, vom ehemaligen RAF-Terroristen bis zum Nachwuchsboxer, kreuzen ihren Weg. Klingt erst mal nicht so lustig, ist es aber!

    Kommt auf unsere Insel im stürmischen Wedding, kommt ins Mastul und hört Abenteuergeschichten, gegen die Robinson Crusoe einpacken kann. Danach, wie gehabt, Kaltgetränke und Tresengespräche.

    Eintritt wie immer frei!

    Die Veranstaltung wird gefördert durch den Bezirkskulturfonds Mitte des Bezirksamtes Mitte von Berlin, Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte.