ZWISCHEN/MIETE

STADT: Freiburg
ORT: wechselnde WGs
TURNUS: drei Mal pro Semester
SEIT: 2010

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert junge Literatur und bringt sie ins Gespräch. Für einen Abend kommen professionelle junge Autor*innen zur »Zwischenmiete« in Freiburger Wohngemeinschaften, präsentieren ihre Texte und kommen mit Moderator*in und Publikum ins Gespräch. Die von ihren Bewohner*innen ganz unterschiedlich geprägten Räume werden so zu einem Ort der Literatur, Alltagsräume werden zu einem Ort für Austausch, gemütliches Beisammensein und literarische Neuentdeckungen bei Bier und Brötchen.
Seminare, Kneipen, WG-Küchen. Befristete Zusammenkünfte machen die studentische Lebenswelt zu einem großen Teil aus. Vieles geschieht auf Probe, als Experiment, unter Vorbehalt. Auch jede Lesung ist eine Zusammenkunft als Versuchsanordnung zwischen Text, Publikum und Raum, die der WG ihre eigene Geschichte einschreibt.

REDAKTION: Katharina Tillmann, Janka Kenk, Lina Schonebeck, Iris Stalder
Ehemalige: Clara Kopfermann, Daria Jung, Julian Burkhardt, Frederik Skorzinski, Ann-Christin Bolay, Felix Schiller, Carolin Löher, Franziska Späth, Hannah Wirtz und Dominik Misetic

SOCIAL MEDIA: Facebook
KONTAKT: zwischenmiete@literaturhaus-freiburg.de

zwischen/miete - Logo

Nächste Lesungen

  • 15-06-2018 20:00 - 15-06-2018 23:00

    Wer oder was ist das Böse? Lorenz Just macht sich in seinen Geschichten auf die Suche. Er spürt es auf in Personen, in Biographien, ihren Umfeldern. Menschen, die Schuld auf sich geladen haben oder sich schuldig machen, indem sie tun, was sie tun, denken, was sie denken, sagen, was sie sagen - vom ehemaligen Warlord in der Badewanne bis zu ungeahnt abgründigen Bibliotheksbesuchern.
    Der rote Teppich ist ausgerollt, wenn Lorenz Just mit Der böse Mensch (Dumont, 2017) zur zwischen/miete nach Freiburg kommt.

    Die WG wird noch auf Facebook bekannt gegeben.

  • 13-07-2018 20:00 - 13-07-2018 23:00

    Der 1986 geborene Lyriker Felix Schiller gehörte einst zu den Mitbegründern der Lesereihe zwischen/miete, bevor es ihn nach Berlin verschlug, ins Finale des Wettlesens open mike, ans Haus für Poesie. Heute nimmt der zwischen/miete-Veteran auf der anderen Seite des Sofas Platz und stellt sein Debüt regionale Konflikte (hochroth, 2017) vor.
    Schillers Texte nehmen politische und ökonomische Konflikte im europäischen Raum zum Anlass, über die rhythmische Durchmischung von Gemeinschaft und Individuum nachzudenken: im Emotionalen und Gedanklichen, im Körperlichen und im Politischen. Ein Almanach mit 29 Konflikten, inklusive einer Europakarte. Die Krisenherde als Seitenzahlen, die Form fast durchgehend Fragen.