Von 2025 bis 2028 entwickeln und erproben wir im Projekt „Kontext – Literatur veranstalten” neue Formate für Literaturveranstaltungen. Die Förderung der Kulturstiftung des Bundes ermöglicht uns, zu experimentieren und Lesungskonventionen zu hinterfragen. Wir werden neue Ideen und Möglichkeiten erarbeiten, mit denen die vielfältige und vielgestaltige Literatur der Gegenwart auch ebenso vielfältig und vielgestaltig präsentiert werden kann. Die Ideen werden ab Sommer 2026 bei verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt. Gebündelt werden wir die Ansätze 2027 bei einem bundesweiten Try-Out präsentieren.
Momentan läuft die Vorbereitungsphase des Projekts, die unter Beteiligung unserer Mitglieder und des kuratorischen Teams stattfindet. Die Vorbereitungsphase mündet in unsere interne Auftaktveranstaltung vom 15. bis 17. Mai 2026 in Köln.
Kontakt
Christina Madenach, Projektleitung
Mail: christina.madenach@lesereihen.org
Fon: 0049 1575 711 4005
Kuratorisches Team
Das kuratorisches Team begleitet das Projekt inhaltlich und konzeptuell.
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Leyla Ercan (M.A. Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Sozialpsychologie) arbeitet freiberuflich als Kulturmanagerin und -beraterin, Referentin und Lehrbeauftragte zu Diversität, Inklusion und Teilhabe, mit einem besonderen Fokus auf diversitätsorientierte, intersektional-diskriminierungskritische Organisationsentwicklung in Kultureinrichtungen und Kritischen Kulturellen Praktiken in Kunst und Kultur. Als Diversitätsexpertin wirkt sie in vielen Jurys und Gremien mit, u. a. aktuell bei der Entwicklung des bundesweit ersten Diversity-Audit-Verfahrens im Kulturbetrieb, unter der Leitung des Zentrums für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg. Zuletzt war sie als Diversitätsagentin am Niedersächsischen Staatstheater Hannover für die Diversitätsentwicklung in Programm, Publikum, Personal zuständig.
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Dr. phil. Rebecca Faber ist Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Kuratorin. Seit 2009 ist sie in der freien Literaturszene Münchens aktiv: unter anderem als Ko-Organisatorin des Texttreffens, Ko-Kuratorin der Lesereihe LIX und Vorstandsmitglied des Vereins Unabhängige Lesereihen e.V. Seit 2022 arbeitet sie als Programmkuratorin in der Monacensia im Hildebrandhaus. Seit 2024 ist sie Jurymitglied des Ernst-Hoferichter-Preises. Literarisch beschäftigt sie sich mit englischen Mädchen und Frauen des 17. Jahrhunderts.
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André Patten entwickelt seit über zehn Jahren literarische Projekte in Köln und darüber hinaus. 2014 war er Mitbegründer des Kölner LAND IN SICHT e.V., für den er bis heute Veranstaltungen wie die Short Story Night und den Kölner Förderpreis für junge Literatur gemeinsam mit Kevin Kader organisiert. Seit 2023 ist er Mitglied des dreiköpfigen geschäftsführenden Vorstands der Literaturszene Köln, der Interessenvertretung der professionellen Literaturakteur*innen in Köln. Sein Erzählband „So glücklich war ich noch nie” erschien 2021 im Kölner Verlag parasitenpresse, der im selben Jahr mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet wurde. Lehrtätigkeiten im Bereich Literarisches Schreiben führten ihn unter anderem an die Kunsthochschule für Medien Köln und das Goethe-Institut Kyjiw. Er studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn, Wien und München sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet heute für die Deutsche UNESCO-Kommission.
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Annie Rutherford ist Übersetzerin und kulturelle Projektleiterin, die hauptsächlich mit Lyrik und übersetzter Literatur arbeitet. Sie arbeitet zurzeit als Creative Producer bei „Push the Boat Out” – Edinburghs Internationalem Lyrikfestival – und als Programmmanagerin des Internationalen Literaturaustauschs beim National Centre for Writing. Sie übersetzt aus dem Deutschen, Französischen und Belarussischen ins Englische und hat kürzlich Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff übersetzt. 2025 war sie Translator in Residence für das British Centre für Literary Translation.
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Theresa Seraphin ist Autorin, Theatermacherin und Kuratorin. Sie studierte Dramaturgie, Komparatistik und Kunstgeschichte an der Theaterakademie August Everding sowie der Kyonggi Universität Seoul (Südkorea). 2016 gründete sie zusammen mit Raphaela Bardutzky das NETZWERK MÜNCHNER THEATERTEXTER*INNEN (NMT). Sie ist Absolventin des Studiengangs „Kuratieren in den Szenischen Künsten“ und arbeitete bis 2022 als Dramaturgin an der ARGEkultur in Salzburg. Gemeinsam mit dem Autor Jan Geiger kuratiert sie GLITSH, Reihe für performative Texte am PATHOS theater. Theresa Seraphin hat einen Schwerpunkt auf kollektiven Textprozessen. Zuletzt erarbeitete sie gemeinsam mit Denijen Pauljević und der kenianischen Autorin Ursula Gisemba die deutsch-kenianische Koproduktion THIS PLOT IS NOT FOR SALE. Ihr Text ERIK*A (Schauburg München) wurde 2024 mit dem Jugendstückpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet. Das Lyrik-Debüt PIGEON HEART ist für 2026 in Planung, 2025 erhielt sie dafür das Literaturstipendium der Stadt München.
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Ayna Steigerwald, geboren in Brüssel und aufgewachsen in München, lebt in Hamburg. Sie arbeitet als Autorin, Dramaturgin, Kuratorin und Veranstalterin in der Freien Szene. 2019 war sie Teil der Künstlerischen Leitung des „ULF – Das Unabhängige Lesereihen Festival” in Nürnberg und von 2020-24 Teil des Kunst- und Diskursfestivals „fluctoplasma” in Hamburg. Seit 2024 war sie u. a. für das „Fringify – Independent Arts Festival” Hamburg als Kuratorin und Jurorin tätig. Mit einem Kollektiv betreibt sie 2024 ein temporäres 'lab for art and research' namens „REMISE”. Zusammen mit Jonis Hartmann gründet sie 2025 „i'm growing fur”, eine Lesereihe für Lyrik und Übersetzung in Hamburg. Neben Mehrsprachigkeit liegt der Fokus auf den Fragen oder Möglichkeiten solidarischer Räume und Veranstaltungen.
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Tabea Steiner, Jahrgang 1981, hat das Thuner Literaturfestival initiiert, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes „Aprillen”, arbeitet als Dozentin für literarisches Schreiben am Studiengang „illustration fiction” an der HSLU und lebt in Zürich. MA in Literaturwissenschaft und Geschichte. Mit ihrem ersten Roman „Balg” war sie 2019 für den Schweizer Buchpreis nominiert und Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin. 2020 erhielt sie den Werkbeitrag der Stiftung Landis & Gyr und ist 2025 Artist in Residence im Herrenhaus Edenkoben. Ihr zweiter Roman „Immer zwei und zwei” erschien im Frühjahr 2023 in der edition Bücherlese, und ihre Essays kamen 2022 unter dem Titel „Provinces” in englischer Übersetzung heraus und erschienen im Herbst 2024 auf Deutsch unter dem Titel „Heidi kann brauchen, was sie gelernt hat”.
Auftakt Kontext
15./16. Mai 2026
Köln
Die Konferenz dient der gegenseitigen Präsentation der vorausgewählten Formatkonzepte und ihrer Abstimmung untereinander; der Vernetzung der Lesereihen mit den Kooperationspartnern; der Durchführung von Workshops durch (u. a. internationale) Expert*innen der Themenschwerpunkte und Vertreter:innen von Dachverbänden freier Szenen anderer Künste, die inhaltliche und kulturpolitische Impulse für die Weiterentwicklung und Durchführung der Formate geben.
Lesung Konzept 1
Datum
Ort
Im Fließtext:
Lesereihe
Konzept
Eingeladene Autor*innen
Im Fließtext:
Lesereihe
Konzept
Eingeladene Autor*innen
Lesung Konzept 2
Datum
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Nächste Termine
Konzepte
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Konzept 1
Städte
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Konzept 2
Städte
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Konzept 3
Städte
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Konzept 4
Städte
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Konzept 5
Städte
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Konzept 6
Städte
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Konzept 7
Städte
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Konzept 8
Städte
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